
Spinat, Tomaten, Schinken und eine cremige Béchamelsoße – das sind die Zutaten für diese leckere Spinatlasagne. Dieses Ofengericht fühlt sich leicht an, macht aber trotzdem richtig satt. Die Lasagne lässt sich super vorbereiten und ist perfekt für den Familienalltag, egal ob du sie als vegetarisches Gericht planst oder mit der würzigen Schinkennote auf den Tisch bringst.
Der Spinat gibt der Lasagne die herzhafte Basis, während die Tomaten für Saftigkeit und Aroma sorgen. Die Béchamelsoße macht alles schön cremig und verbindet die Zutaten zu einer runden, leckeren Mahlzeit. Dieses einfache Rezept für eine Spinatlasagne kommt ohne viel Aufwand aus und eignet sich super, wenn mehrere hungrige Teller gefüllt werden müssen.
Saftige Spinatlasagne mit Tomaten, Schinken und Béchamelsoße
Zutaten
Für die Bechamelsoße
- 100 g Butter
- 80 g Mehl
- 750 ml Milch
- 1 Stk. Schalotte
- 1 Stk. Knoblauchzehe
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Für die Spinatlasagne
- 600 g Würzspinat TK ( oder Blattspinat )
- 250 g Lasagneblätter ( ohne Vorkochen)
- 100 g gekochter Schinken
- 1 – 2 Stk. Tomaten
- 150 g Geriebener Käse, Emmentaler oder Gouda
Anleitungen
- Spinat in einem Topf langsam erwärmen und dabei gelegentlich umrühren. Wenn du TK-Blattspinat verwendest, das überschüssige Wasser gut ausdrücken und abgießen.
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Schalotte schälen und fein hacken. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen. Die Tomaten waschen und klein würfeln. Den Schinken klein schneiden.
- Für die Béchamelsoße zunächst ein kleines Stück Butter in einem Topf schmelzen lassen und die Schalotte darin glasig dünsten. Den Knoblauch hineinpressen und kurz mitdünsten.
- Die restliche Butter hinzufügen und schmelzen lassen. Das Mehl vorsichtig darüber streuen und unter Rühren anschwitzen. Die Milch nach und nach einrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Das Ganze für etwa 5 bis 10 Minuten köcheln lassen. Dabei unbedingt immer wieder mal umrühren. Zum Schluss den Schinken unterrühren.
- Falls die Soße zu dick ist, etwas Milch einrühren. Die Béchamelsoße sollte cremig sein und gut vom Löffel gleiten.
- Eine Auflaufform fetten und eine Lage Lasagneblätter auslegen. Eine Schicht Béchamelsoße darauf verteilen, dann Spinat und einige Tomatenwürfel. Anschließend wieder Lasagneblätter, Béchamelsoße, Tomaten und Spinat schichten. Zum Schluss eine Lage Lasagneblätter mit der restlichen Soße bedecken und mit Käse bestreuen.
- Die Spinatlasagne für 45 bis 60 Minuten in den Backofen schieben. Sollte der Käse zu früh dunkel werden, die Form einfach mit etwas Alufolie abdecken.
- Die Lasagne aus dem Backofen holen und kurz ruhen lassen. So lässt er sich besser schneiden. Am nächsten Tag schmeckt die Lasagne fast noch besser.
Notizen
- Würzspinat (TK): Meine Empfehlung! Er macht die Lasagne besonders aromatisch und schön stabil, da er kaum wässert.
- TK-Blattspinat: Etwas neutraler im Geschmack. Wichtig: Nach dem Auftauen gut ausdrücken, damit die Lasagne nicht matschig wird. Und gut würzen.
- Frischer Blattspinat: Die frischeste Variante. Vorher kurz in der Pfanne zusammenfallen lassen und das Wasser abgießen, damit die Schichten kompakt bleiben.
Während die Lasagne im Ofen backt, kannst du in Ruhe einen Salat zubereiten oder andere Dinge im Alltag erledigen. Sie lässt sich auch prima aufwärmen, falls Reste übrigbleiben – perfekt als schnelles Familienessen oder einem schnellen herzhaften Mittagstisch.


Warum die Soße bei der Spinatlasagne entscheidend ist
Damit deine Lasagneplatten auch ohne Vorkochen butterweich werden, gibt es einen einfachen Trick: Die Soße ist der Schlüssel! Da die ungekochten Platten während des Backens Flüssigkeit aufsaugen wie ein Schwamm, darfst du mit der Béchamel- und Tomatensoße ruhig großzügig sein. Achte darauf, dass die Nudeln überall gut mit Soße bedeckt sind – besonders an den Ecken. Wenn die Soße schön cremig und reichlich vorhanden ist, garen die Platten im Ofen ganz von alleine perfekt durch.
Falls du merkst, dass der Käse oben doch mal zu dunkel wird, bevor die Zeit um ist, kannst du die Form für den Rest der Backzeit einfach locker abdecken.
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Würzspinat, Blattspinat oder frisch – worauf es ankommt
Ich habe für meine Lasagne Würzspinat genommen, weil er schon fix und fertig gewürzt ist und die Lasagne dadurch direkt richtig aromatisch wird. Aber natürlich klappt das Rezept auch mit anderen Sorten:
- Würzspinat (TK): Mein Favorit für dieses Rezept! Er ist fein gehackt und kompakt. Dadurch halten die Schichten der Lasagne perfekt zusammen, sie wird stabil und bleibt trotzdem herrlich saftig. Da er schon gewürzt ist, sparst du dir zudem Zeit beim Abschmecken.
- TK-Blattspinat: Diese Variante ist eher neutral im Geschmack. Wichtig hier: Lass den Spinat gut auftauen und drücke ihn ordentlich aus! Da die ganzen Blätter viel Wasser speichern, könnte die Lasagne sonst matschig werden. Beim Würzen darfst du hier ruhig großzügiger sein.
- Frischer Blattspinat: Die wohl leichteste Variante. Hier ist allerdings etwas Vorarbeit nötig: Du solltest den Spinat kurz in der Pfanne zusammenfallen lassen und das überschüssige Wasser abgießen. Würde man ihn roh in die Form schichten, würde er beim Backen so viel Flüssigkeit verlieren, dass die Lasagne „schwimmt“.
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