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Italienischer Brotsalat: Rezept mit Salami, Mozzarella & Paprika

Herzhafter italienischer Brotsalat mit Salami und Mozzarella

Kenst du das? Man hat Lust auf einen Salat, aber man weiß genau: Davon wird hier heute keiner satt. Meistens ist Salat ja eher so das ‚Grünzeug‘ nebendran, aber dieser italienische Brotsalat ist da anders. Er ist bei uns eher ein eigenständiges Abendessen, weil durch das Brot und die Salami richtig was auf den Teller kommt.

Eigentlich ist die Panzanella – so heißt der Salat in Italien – ein klassisches Resteessen. Früher hat man so altes, hartes Brot wieder lecker gemacht. Ich habe für uns eine Variante ausprobiert, die ein bisschen herzhafter ist. Neben Tomaten und Mozzarella kommen bei mir noch würzige Salami und selbst geröstete Paprika mit rein. Das passt einfach super zusammen und bringt mal ein bisschen Abwechslung auf den Tisch.

Herzhafter italienischer Brotsalat mit Salami und Mozzarella

Italienischer Brotsalat: Rezept mit Salami, Mozzarella & Paprika

Entdecke diesen herzhaften italienischen Brotsalat mit Salami, Mozzarella und selbst gerösteter Paprika. Schnell & lecker!
Portionen 4
Zubereitung20 Minuten
Kochzeit25 Minuten
Gesamtzeit30 Minuten
Gericht Familienessen
Küche Italienisch

Zutaten
  

  • 1/2 Stk. rote Zwiebel, klein
  • 4 EL Balsamico rot
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Zucker
  • 9 EL Olivenöl
  • 4 Stk. Knoblauchzehen
  • 1 Stk große rote Paprika
  • 700 g kleine Tomaten
  • 160 g Ciabatta
  • 100 g schmale herzhafte Salami
  • 1 Pk. Mozzarella
  • 1 Bund Basilikum
  • Chiliflocken nach Belieben

Anleitungen
 

Paprika rösten

  • Den Ofen auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Paprika waschen, vierteln und entkernen. Mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech mit Backpapier legen. Das Blech in das obere Drittel schieben und die Paprika für 15 bis 20 Minuten rösten, bis die Haut anfängt dunkel zu werden und Blasen wirft. Die Paprika kurz abkühlen lassen – nach Belieben die Haut dran lassen oder abziehen.

Brot rösten

  • Das Ciabatta in etwa 1 cm breite Streifen schneiden und danach würfeln (oder einfach rustikal in Stücke zupfen). Alles auf ein Backblech mit Backpapier legen. 3 Knoblauchzehen mit der Schale zerquetschen und auf dem Blech verteilen. 3 Esslöffel Olivenöl über die Brotwürfel träufeln und alles gut vermengen. Wenn du es intensiver magst, kannst du den Knoblauch auch direkt in das Olivenöl pressen. Das Brot für etwa 8 bis 10 Minuten im Ofen knusprig rösten und anschließend abkühlen lassen.

Italienischer Brotsalat zubereiten

  • Die Zwiebel schälen, in Streifen schneiden und in eine große Schüssel geben. 1 Knoblauchzehe schälen, halbieren und ebenfalls dazugeben. 4 Esslöffel Balsamico hinzufügen, alles vermengen und kurz durchziehen lassen.
    In der Zwischenzeit die Tomaten halbieren. Die Salami ebenfalls halbieren und in kleine "Halbmonde" schneiden. Die geröstete Paprika und den Mozzarella in mundgerechte Stücke schneiden. Alles zu den Zwiebeln geben, 6 Esslöffel Olivenöl unterrühren und vorsichtig vermischen.

Das Finale

  • Das Basilikum abspülen und grob kleinschneiden. Erst kurz vor dem Servieren die Brotwürfel (Croutons) und das Basilikum unterheben, damit alles schön knackig bleibt.

Notizen

Das geröstete Brot und das Basilikum erst kurz vor dem Servieren unterrühren, damit das Brot nicht aufweicht und Basilikum nicht zu dunkel wird.
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Keyword abendessen, Italienischer Brotsalat, Nudel-Mozzarella-Salat, panzanella
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Panzanella, italienischer Brotsalat mit selbst gerösteter Paprika und Ciabatta-Würfeln
Italienischer Brotsalat angerichtet mit frischem Basilikum

Warum ich die Paprika für den italienischen Brotsalat selbst röste

Ich weiß, es macht einen extra Arbeitsschritt, aber die Paprika kurz im Ofen zu rösten, lohnt sich wirklich. Wenn die Haut dort dunkel wird und Blasen wirft, bekommt die Paprika einen ganz tollen, fast schon süßlichen Geschmack. Das schmeckt viel intensiver als die rohe Variante und macht diesen italienischen Brotsalat viel aromatischer. Außerdem finde ich, dass sie ohne die Haut viel besser verträglich ist. Und ganz ehrlich: Auf den Fotos für den Blog sieht das glänzende Rot der gerösteten Paprika auch einfach viel schöner aus.

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Das Geheimnis beim Brot für den italienischen Brotsalat

Beim Ciabatta mache ich es so: Ich röste die Würfel in der Pfanne oder im Backofen mit Olivenöl und ein bisschen Knoblauch an. Das mache ich nicht nur für den Geschmack, sondern vor allem, damit das Brot nicht sofort matschig wird. Wenn das Brot diese kleine ‚Kruste‘ vom Anbraten hat, saugt es zwar das Dressing und den Tomatensaft auf, behält aber trotzdem noch einen schönen Biss. Ich mag es am liebsten, wenn es an manchen Stellen schon weich ist, aber an anderen noch richtig knusprig. Das ist für mich der perfekte Mix.

Salami und Mozzarella: Einfach und gut

Bei der Salami nehme ich meistens das, was gerade da ist oder was die Kinder gerne mögen. Eine gute, luftgetrocknete Salami gibt dem Ganzen eine richtig würzige Note. Den Mozzarella zupfe ich meistens einfach mit den Händen in Stücke – das muss gar nicht perfekt aussehen, sondern darf ruhig rustikal wirken.

In einer großen Schüssel mit viel frischem Basilikum sieht das am Ende richtig einladend aus. Ein kleiner Tipp noch: Bereitet den italienischen Brotsalat ruhig 10 Minuten vorher zu und lasst ihn kurz ziehen. Dann kann das Brot die Aromen so richtig schön aufsaugen. Nur das Basilikum solltet ihr erst ganz zum Schluss drübergeben, damit es schön frisch bleibt. Viel Spaß beim Ausprobieren von diesem italienischen Brotsalat!

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